Mittwoch, 30. November 2011

Alle Jahre wieder...


...häkel ich mir einen Schal. Oder auch zwei. Weil es erst so schön entspannt und dann kuschelig den Hals wärmt. :)


Für gewöhnlich kaufe ich ja immer mindestens ein Knäuel mehr, damit es auch sicher für das Projekt reicht, aber vom letzten Kauf im vorigen Winter erinner ich so dunkel den Gedanken, dass ich doch einfach mal mutig gleich die richtige Menge nehmen könnte. Tja. Muss ich noch sagen, dass ich diesmal mindestens ein oder zwei Knäuel mehr bräuchte? o_O


Nu muss ich mal schaun, was ich damit mache. Vielleicht ribbel ich den Schal einfach wieder auf und entspanne noch mal von vorne. ;D Dann mit etwas lockereren Maschen, da ich ihn auch etwas zu fest finde, oder vielleicht gleich mit ganz anderen, in der Hoffnung, dass der Schal dann doch noch ein Stückchen breiter wird, oder ich setze eine andere Farbe dran, oder... Na, da wird sich schon was finden.


Bloß, eine Frage treibt mich in letzter Zeit um, zu der ich noch keine Antwort finden konnte... Was ist bitte der Unterschied zwischen einem Schlauchschal, Loop, Circle, oder was es da sonst noch so geben mag? Oder meint das alles doch schlicht dasselbe? Gibt es vielleicht einen Mode-Spezi unter euch, der sich da auskennt?
[Update: Jemand hat mir geflüstert, das wäre alles dasselbe... nu gut. ^^]


Meiner ist jedenfalls ein Möbiusschal, weil er, wie das berühmte Möbiusband, nur eine Fläche und eine Kante hat. Das Besondere daran ist aber eigentlich, dass man immer rund durchgehend in einer Richtung häkelt, und der Schal dabei von innen zu beiden Seiten nach außen wächst. o_O Ok, es gibt dann auch noch Pfuscher, die einen normalen Schal machen, und den am Ende zur Möbiusschleife vernähen, aber dann ist der eigentliche Witz und das andere Muster ja weg. ;) Wer selbst mal einen richtigen Möbiusschal ausprobieren möchte: beim Schließen zum Kreis einfach die erste Luftmaschenreihe halb drehen und quasi auf der Rückseite der Maschen weiterhäkeln. Viel Spaß! :)

Montag, 7. November 2011

Törööö!


Ein etwas zerknitterter Versuch eines Origami-Elefanten...naja. ;) Die Anleitung gibt es als Video auf YouTube und als Diagramme mit weiteren Fotos im Flickr-Set von Li Jun.


Vorher hatte ich schon einen etwas anderen nach einem weiteren Anleitungsvideo probiert, aber da gibt es zum Falten kaum Orientierungslinien, und der Rest ist mehr Pi mal Daumen irgendwo in Form gefaltet. Auch nich so meins. ;)

Eine dritte Anleitung für einen Elefanten hab ich noch, die ich ausprobieren will, und ich bin gespannt, wie der klappt, da die Anleitung schon eeetwas länger und komplizierter aussieht. Wünscht mir Glück! ;)

Mittwoch, 2. November 2011

Marzipan- oder Nougat-Brownies


Jaaa, das ist kein Brownie, sondern ein gefilzter Cupcake, ich weiß. ^^ Aber wo ich grad entdeckt hab, dass ich den noch gar nicht mit den ganzen Bildern hier gezeigt hatte, und ein Rezept für richtig leckere Brownies fotolos in der Warteschleife feststeckte, dacht ich mir, ich erlaub mir die kleine Schummelei. ;) Außerdem kann man den Brownieteig ja auch in Cupcakeformen backen, und mit einem Cremekringel und einer roten Kirsche garnieren. Dann aber bitte die Streuselstecknadeln weglassen! ;D


Das Originalrezept für die "Chewy Brownies" hatte ich mal bei Chefkoch.de entdeckt, und da es mir doch etwas zu süß war, habe ich angefangen, jedesmal ein wenig mit den Zutaten zu experimentieren. Hier also die aktuellste Version und eine kleine Variante - aber ich experimentier sicher noch lecker weiter. ^^


Zutaten:
300g Schokolade, zartbitter
160g Butter
4 Eier
140g Zucker
1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker
1 Prise Salz
100g Mehl
3 EL "echtes" Kakaopulver
50g gehackte Walnüsse
100g Marzipan (oder zum Beispiel 25g gehackte Mandeln und 75g Nougat [zum Schneiden und Unterheben gut vorkühlen, damit es sich nicht zu sehr im Teig auflöst!])
Schokoraspeln zum Drüberstreuen

Zuerst die Schokolade etwas zerkleinern, im Wasserbad schmelzen, die Butter einrühren und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit schon mal den Ofen auf 190 °C vorheizen und die Backform fetten oder mit Backpapier auslegen. Meine Brownieform misst etwa 21x21cm, und je nachdem, wie hoch man die Brownies am liebsten mag, reicht dabei die Teigmenge durchaus, um noch ein bissel für zwei oder drei Cupcakes mit Creme und Kirsche abzuzwacken. ;)

Dann die Eier schaumig schlagen, und mit dem langsam eingerieselten Zucker und Bourbon-Vanille-Zucker weiter cremig schlagen. Ein bisschen Salz dazu und die flüssige Schoko-Butter-Masse, das Mehl und das Kakaopulver unterrühren. Zuletzt hebt man noch die Walnüsse und das Marzipan in kleinen (so Richtung Kichererbse?) Stückchen unter.

Den Teig in die Backform füllen, mit einigen Schokoraspeln bestreuen, und ab damit in den Ofen für etwa 25 Minuten, aber da tickt jeder Ofen ja etwas anders. Zum Test kann man mit einem Stäbchen reinpieksen, und wenn der innere Teig noch etwas klebt, ist es perfekt, da Brownies ruhig noch etwas klebrig-klitschig-chewy sein sollten. ^^

Etwas abkühlen lassen, in Stücke schneiden, MJAM! ^^ Oder man lässt die Schokostreusel weg und überzieht die fertigen Brownies noch mit einem Schokoguss, wie in dem Chefkoch-Rezept beschrieben. Aber wer hat schon so viel Geduld, wenn die Brownies duftend vor einem stehen... ;)

Meinen ersten Brownie habe ich übrigens Mitte der Neunziger ganz unamerikanisch auf einem Flughafen in Paris gegessen - schokoladig-nussig-chewy-leckaa! ^^ Tja, welche vermeintlich kleinen Dinge sich einem manchmal so einprägen. :)

Ohh, da entdecke ich grad, dass Doris von der waschkueche heute auch ein leckeres Rezept für alle Schokosüchtigen eingestellt hat - Schokokugeln! Oh du herbsüße Versuchung...

Aaaha, nach einiger Suche hab ich jetzt auch doch noch im Foto-Ordner von 2009 zwei Brownie-Fotos gefunden, eine Variante mit Nougat.


Jaa, nette Kuhtasse und Teller mit schickem Jäger-Motiv und die Seiten der, auch nicht mehr ganz so klitschigen, Brownies haben sich zusammengezogen, weil ich sie angeschnitten hab, bevor sie ausgekühlt waren... hach mennoo... ;D Naja, immerhin Fotos. Hmpf.