Mittwoch, 31. August 2011

Von mini zu minimalistisch...


... und eine kleine Zeitreise noch dazu. ^^ Diese beiden Drahtfiguren stehen schon seit ein paar Jahren bei mir im Regal und waren ein wenig von Niki de Saint Phalle inspiriert, die zum Beispiel bei einigen Nanas die Flügel in so gerüstartige Formen aufgelöst hat und auch andere Skulpturen in eher umrisshafter Weise gestaltet hat. Ich mag diese beiden Kleinen irgendwie so schlicht wie sie sind, aber eigentlich waren sie nur erste Skizzen mit Draht, während ich größere Figuren mit dicker eingepacktem Draht oder ähnlichem geplant hatte. Kam nur irgendwie nie dazu. ^^


Ihr erkennt da nix drin? :D Ok, aaalso... Die erste Figur ist eine ziemlich mächtige Person mit kleinem Kopf und zwei Stummelflügelchen, ein wenig in Richtung Pinguin. Die zweite Figur... tja... wahlweise ein lächelndes Monster, ein aufrecht stehendes und leicht zur Seite schauendes Hippo (oben die Ohren, Hände rechts und links), oder zwei merkwürdig miteinander verbundene Personen mit rausgestreckten runden Hintern. :D
Ja, ich bin auch mit dem Erkennen von Wolkenformen sehr leicht zu unterhalten. ^^

Samstag, 27. August 2011

Mini mini mini


Die Origami-Ratte von Eric Joisel habe ich ja schon an die hundert Mal gefaltet, davon allein über 60 für das Künstlerbuch, bei dem ich Terry Pratchetts komplette Version vom Rattenfänger von Hameln ("Maurice, der Kater") zu einer ganzen Horde von Ratten gefaltet habe. Bisher habe ich dafür meist normales Kopierpapier mit 21 cm Kantenlänge verwendet (wie für die große auf dem unteren Bild), auch mal eine größere Ratte probiert und ein paar kleinere aus Papier mit einer Kantenlänge von knapp 9 cm (wie die mittlere auf dem unteren Bild), wo es dann so langsam etwas kniffelig mit einigen Falten wird.


Aber dann habe ich eine winzige Ratte im Flickr-Album von Anja Markiewicz entdeckt - Wahnsinn! o_O Miniatur-Origami hatte ich durchaus vorher schon mal gesehen, allerdings noch nicht die Ratte von Eric Joisel, die bislang das komplexeste Modell ist, das ich selbst falten kann. Dass die so winzig klein mit normalem Papier nicht geht und einige Falten dann auch so klein sind, dass Finger alleine zum Falten nicht ausreichen, war sofort klar, und mich hat die Neugier gepackt, wie sich so ein Krümelchen von Ratte falten lässt. Also hab ich mir mein dünnstes Papier und als Falthilfe eine Nadel geschnappt und erst aus 8x8 cm Papier eine kleinere Ratte gefaltet, dann aus 5x5 eine noch kleinere und am Ende aus 2x2 dieses winzige Rättchen - es funzt! Allerdings war das wohl das erste Mal, dass ich zwischendurch immer wieder gezögert habe, weil mir vor dem nächsten Faltschritt graute! :D Ich werde sicher noch einige Ratten falten, schon allein, weil ich sie auswendig falten kann und das nicht verlernen möchte; aber noch mal so winzig?? Vermutlich eher nicht. ^^

Sonntag, 21. August 2011

Modulares Origami


Mal wieder ein kleiner Beitrag zu meiner Blütenserie. :)

Vor einer ganzen Weile hatte ich ein paar Figuren im Netz entdeckt, die in der Technik des 3D-Origami (auch "Tangrami" oder im Englischen "Golden Venture" genannt und gehört zum Modularen Origami) angefertigt waren und fand das irgendwie spannend, hab's aber wieder vergraben, bis ich jetzt mehr zufällig auf ein Anleitungsvideo für die nötige Grundform gestoßen bin. Klar, dass ich das dann jetzt gleich mal ausprobieren musste! ^^


Da ich meine Blütenserie weiterführen wollte, hab ich mir für den ersten Versuch eine Anleitung für eine Blume rausgesucht und angefangen, sie nachzubauen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich die ähm ziemlich wenig verstanden hab. :D Also hab ich mir mal wieder meinen eigenen Weg gesucht und irgendwie hat es dann auch, in leicht abgewandelter Variante, geklappt, und für einen ersten Versuch mit 3D-Origami ist das Ergebnis doch gar nicht mal so schlecht, oder? ^^


Mittlerweile falte ich die Grundelemente etwas anders, so dass die Flappen an den Innenseiten der Spitzen sauberer anliegen und weniger zu sehen sind als auf dem unteren Bild. Vielleicht werd ich auch noch ein paar kleine Modifikationen an der Blüte ausprobieren... wenn mich bloß nicht schon wieder ganz andere Ideen kitzeln würden... ;D

Freitag, 5. August 2011

Mustersammlungen


Ich muss gestehen, ich liiieeebe Mustersammlungen! :) Ob nun Materialproben oder Farbpaletten, Hauptsache, man kann schön durchblättern oder kramen, Farbkombinationen zusammenstellen oder die passende Haptik von Material austesten! Von Modulor gibt es zum Beispiel eine tolle fertige Musterkiste, die mir auch schon geholfen hat, das perfekte Material für ein Projekt rauszusuchen, ohne mich nur auf irgendwelche Bilder aus Katalogen oder Daten verlassen zu müssen. Oder die beeindruckende Papiersammlung aus den 50ern mit über 300 Mustern verschiedenster Papiere von Krepp über Filter bis zu Fahrkartenkarton und japanischen Seidenpapieren, die mein Opa mir vermacht hat. Oder die Farbtests, von denen man einen kleinen Teil auf dem Foto sieht. Oder die neue Sammlung von Filzfarbproben, die ich gerade anfertige, damit ich leichter Farbkombinationen ausprobieren und damit spielen kann. Ich liiieeebe sowas! :)
Wenn es nur nicht so mühselig wär, die ganzen Filzplättchen erst anzufertigen... Das dauert wohl noch ne ganze Weile... ^^