Montag, 26. Dezember 2011

Ob Weihnachten oder Keinachten...


...ich hoffe, ihr hattet alle ein paar wunderschöne Feiertage und vielleicht genießt der eine oder andere ja noch ein paar weitere Tage Urlaub zu Hause oder gar irgendwo in der Weltgeschichte. :)

Hier in Dortmund war mal wieder nix mit Weiße Weihnacht, dafür hab ich das kleine Häuschen und den Tannenbaum, die ich schon mal gezeigt hatte, noch um einen winzigen Schneemann ergänzt - 3 mm vom Boden bis zum Bommel der Mütze. ^^

Und heute werde ich wohl mal genüsslich mit Baileys, Schoki und Löffelbiskuits modellieren, für diese einfachen Pralinen. Wenn die einzelnen Zutaten schon so lecker sind, dürfte das zusammen... mjummi! ^^


Oh, noch eine gute Nachricht für alle Winterdunkelmuffel: Kopf hoch - am 22. war Wintersonnenwende, also bleibt es jetzt jeden Tag wieder ein bissel länger hell! Yeah! :D

Sonntag, 18. Dezember 2011

Zum vierten Advent...


...ein herbstlicher Gruß! ^^ Hier hat es noch nicht wirklich anständig geschneit, also träum ich lieber von bunten Bäumen, statt mir das kahle Trübsal da draußen anzuschauen. ;)

Ganz fertig ist das Teil noch nicht, aber hier wartet schon ein kompletter Wald für das nächste DenDen. Ich kann mich nur noch nicht so recht entscheiden, wie genau ich weitermache... Möglichkeiten... immer diese unendlichen Möglichkeiten...

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Maunz?!


Jajaa, ich und die lieben Katzen. ^^
Dieser Kleine ist jetzt schon vor meinen Tierversuchen in die Schweiz geflüchtet! o_O Dabei hab ich das letzte Katzenmischwesen hier noch gar nicht gezeigt. Naja, nächstes Mal...
Also, Morice, dir erstmal alles Gute im Exil und lass den Kopf nicht hängen... oder so... ^^

PS: Jetzt isser in guten Händen. :D


Mittwoch, 30. November 2011

Alle Jahre wieder...


...häkel ich mir einen Schal. Oder auch zwei. Weil es erst so schön entspannt und dann kuschelig den Hals wärmt. :)


Für gewöhnlich kaufe ich ja immer mindestens ein Knäuel mehr, damit es auch sicher für das Projekt reicht, aber vom letzten Kauf im vorigen Winter erinner ich so dunkel den Gedanken, dass ich doch einfach mal mutig gleich die richtige Menge nehmen könnte. Tja. Muss ich noch sagen, dass ich diesmal mindestens ein oder zwei Knäuel mehr bräuchte? o_O


Nu muss ich mal schaun, was ich damit mache. Vielleicht ribbel ich den Schal einfach wieder auf und entspanne noch mal von vorne. ;D Dann mit etwas lockereren Maschen, da ich ihn auch etwas zu fest finde, oder vielleicht gleich mit ganz anderen, in der Hoffnung, dass der Schal dann doch noch ein Stückchen breiter wird, oder ich setze eine andere Farbe dran, oder... Na, da wird sich schon was finden.


Bloß, eine Frage treibt mich in letzter Zeit um, zu der ich noch keine Antwort finden konnte... Was ist bitte der Unterschied zwischen einem Schlauchschal, Loop, Circle, oder was es da sonst noch so geben mag? Oder meint das alles doch schlicht dasselbe? Gibt es vielleicht einen Mode-Spezi unter euch, der sich da auskennt?
[Update: Jemand hat mir geflüstert, das wäre alles dasselbe... nu gut. ^^]


Meiner ist jedenfalls ein Möbiusschal, weil er, wie das berühmte Möbiusband, nur eine Fläche und eine Kante hat. Das Besondere daran ist aber eigentlich, dass man immer rund durchgehend in einer Richtung häkelt, und der Schal dabei von innen zu beiden Seiten nach außen wächst. o_O Ok, es gibt dann auch noch Pfuscher, die einen normalen Schal machen, und den am Ende zur Möbiusschleife vernähen, aber dann ist der eigentliche Witz und das andere Muster ja weg. ;) Wer selbst mal einen richtigen Möbiusschal ausprobieren möchte: beim Schließen zum Kreis einfach die erste Luftmaschenreihe halb drehen und quasi auf der Rückseite der Maschen weiterhäkeln. Viel Spaß! :)

Montag, 7. November 2011

Törööö!


Ein etwas zerknitterter Versuch eines Origami-Elefanten...naja. ;) Die Anleitung gibt es als Video auf YouTube und als Diagramme mit weiteren Fotos im Flickr-Set von Li Jun.


Vorher hatte ich schon einen etwas anderen nach einem weiteren Anleitungsvideo probiert, aber da gibt es zum Falten kaum Orientierungslinien, und der Rest ist mehr Pi mal Daumen irgendwo in Form gefaltet. Auch nich so meins. ;)

Eine dritte Anleitung für einen Elefanten hab ich noch, die ich ausprobieren will, und ich bin gespannt, wie der klappt, da die Anleitung schon eeetwas länger und komplizierter aussieht. Wünscht mir Glück! ;)

Mittwoch, 2. November 2011

Marzipan- oder Nougat-Brownies


Jaaa, das ist kein Brownie, sondern ein gefilzter Cupcake, ich weiß. ^^ Aber wo ich grad entdeckt hab, dass ich den noch gar nicht mit den ganzen Bildern hier gezeigt hatte, und ein Rezept für richtig leckere Brownies fotolos in der Warteschleife feststeckte, dacht ich mir, ich erlaub mir die kleine Schummelei. ;) Außerdem kann man den Brownieteig ja auch in Cupcakeformen backen, und mit einem Cremekringel und einer roten Kirsche garnieren. Dann aber bitte die Streuselstecknadeln weglassen! ;D


Das Originalrezept für die "Chewy Brownies" hatte ich mal bei Chefkoch.de entdeckt, und da es mir doch etwas zu süß war, habe ich angefangen, jedesmal ein wenig mit den Zutaten zu experimentieren. Hier also die aktuellste Version und eine kleine Variante - aber ich experimentier sicher noch lecker weiter. ^^


Zutaten:
300g Schokolade, zartbitter
160g Butter
4 Eier
140g Zucker
1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker
1 Prise Salz
100g Mehl
3 EL "echtes" Kakaopulver
50g gehackte Walnüsse
100g Marzipan (oder zum Beispiel 25g gehackte Mandeln und 75g Nougat [zum Schneiden und Unterheben gut vorkühlen, damit es sich nicht zu sehr im Teig auflöst!])
Schokoraspeln zum Drüberstreuen

Zuerst die Schokolade etwas zerkleinern, im Wasserbad schmelzen, die Butter einrühren und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit schon mal den Ofen auf 190 °C vorheizen und die Backform fetten oder mit Backpapier auslegen. Meine Brownieform misst etwa 21x21cm, und je nachdem, wie hoch man die Brownies am liebsten mag, reicht dabei die Teigmenge durchaus, um noch ein bissel für zwei oder drei Cupcakes mit Creme und Kirsche abzuzwacken. ;)

Dann die Eier schaumig schlagen, und mit dem langsam eingerieselten Zucker und Bourbon-Vanille-Zucker weiter cremig schlagen. Ein bisschen Salz dazu und die flüssige Schoko-Butter-Masse, das Mehl und das Kakaopulver unterrühren. Zuletzt hebt man noch die Walnüsse und das Marzipan in kleinen (so Richtung Kichererbse?) Stückchen unter.

Den Teig in die Backform füllen, mit einigen Schokoraspeln bestreuen, und ab damit in den Ofen für etwa 25 Minuten, aber da tickt jeder Ofen ja etwas anders. Zum Test kann man mit einem Stäbchen reinpieksen, und wenn der innere Teig noch etwas klebt, ist es perfekt, da Brownies ruhig noch etwas klebrig-klitschig-chewy sein sollten. ^^

Etwas abkühlen lassen, in Stücke schneiden, MJAM! ^^ Oder man lässt die Schokostreusel weg und überzieht die fertigen Brownies noch mit einem Schokoguss, wie in dem Chefkoch-Rezept beschrieben. Aber wer hat schon so viel Geduld, wenn die Brownies duftend vor einem stehen... ;)

Meinen ersten Brownie habe ich übrigens Mitte der Neunziger ganz unamerikanisch auf einem Flughafen in Paris gegessen - schokoladig-nussig-chewy-leckaa! ^^ Tja, welche vermeintlich kleinen Dinge sich einem manchmal so einprägen. :)

Ohh, da entdecke ich grad, dass Doris von der waschkueche heute auch ein leckeres Rezept für alle Schokosüchtigen eingestellt hat - Schokokugeln! Oh du herbsüße Versuchung...

Aaaha, nach einiger Suche hab ich jetzt auch doch noch im Foto-Ordner von 2009 zwei Brownie-Fotos gefunden, eine Variante mit Nougat.


Jaa, nette Kuhtasse und Teller mit schickem Jäger-Motiv und die Seiten der, auch nicht mehr ganz so klitschigen, Brownies haben sich zusammengezogen, weil ich sie angeschnitten hab, bevor sie ausgekühlt waren... hach mennoo... ;D Naja, immerhin Fotos. Hmpf.

Samstag, 15. Oktober 2011

QUAK!


Ente süß-sauer nach Art des Hauses ;D


Wer bei mir auf Facebook mitliest, hat ja vor ner Weile schon einen Blick auf die arme Ente in verschiedenen Stadien werfen können. Einmal nach dem pieksigen Nadelfilzen und dann irgendwann mitten beim laaangen Nassfilzen, als ich erstmal ne Pause für meine armen gequälten Finger brauchte. ^^


Auf den Bildern sieht man ganz gut, wie sehr sich die Filzbeschaffenheit während des Prozesses verändert und wie stark man die Form quasi "festschrumpfen" kann. Je länger man filzt, desto mehr verdichten sich die Wollfasern und der Filz wird immer fester und "unkaputtbarer". ;)


Was jetzt kein Freibrief sein soll, die Ente noch weiter zu quälen! o_O Ich glaub, die hat schon genug durchgemacht und sollte jetzt lieber in Ruhe abhängen und sich beruhigen... bevor sie noch mal zuschnappt! ;D

Montag, 3. Oktober 2011

WIP DenDen #2


Tatsächlich bin ich mit diesem Teil schon ein kleines Stückchen weiter, als auf dem Foto zu sehen. Allerdings bin ich mit dem letzten Schritt nicht so recht zufrieden, und so grüble ich erstmal wieder daran herum, wie ich jetzt damit weitermache. Das kleine verträumte Wäldchen gefällt mir aber schon mal sehr. :)

Der Name "DenDen" hat übrigens damit zu tun, dass "den" im Englischen Bau, Höhle, Schlupfwinkel, Versteck und dergleichen bedeutet. Es geht also um die äußere Form, ebenso wie um die kleinen Welten im Inneren.

Ein weiteres Teil der Serie hatte ich hier auch schon mal gezeigt.

Donnerstag, 29. September 2011

Fuchsschwanz


Auf Kundenwunsch noch mal ein Fuchs im Schafspelz - beziehungsweise ein Fuchsschwanz aus feinster Merinoschafwolle. ^^

Dienstag, 27. September 2011

Die Sprache der Kunst


Ein weiterer Punkt, warum Kunst so schön ist: Jemandem einen Vogel zu zeigen kann strafrechtlich als Beleidigung gewertet werden, aber so einen unschuldigen kleinen Vögelchenanhänger einer gewissen Behörde zu widmen ist völlig legal. ;)

Ein Hoch auf die freie Gestaltung! ;D

Samstag, 17. September 2011

Origami Häschen mit Möhrchen


Um erstmal ein etwas besseres Gefühl dafür zu bekommen, was man wie mit der Technik des 3D-Origami überhaupt machen kann, hab ich noch mal eine Figur nach einem Anleitungsvideo gearbeitet und dabei wieder einiges gelernt. Nach dem zweiten Anlauf und ein paar kleinen Änderungen sieht es doch ganz niedlich aus, nech? ^^ Für die Möhrchen gibt es natürlich auch ein Video.

Was ich dabei gelernt habe? Nun, unter anderem wundere ich mich jetzt nicht mehr darüber, dass die Papierschnippsel oder gefalteten Steckelemente auch fertig zum Kauf angeboten werden, obwohl sie doch so simpel selbst anzufertigen sind. Das heißt, ich wundere mich jetzt nicht mehr über die Käufer, dafür aber über diejenigen, die tatsächlich tausende davon für den Verkauf falten! o_O Und ich dachte, ich wär ausdauernd bei sonem Seriengedöns... ;)

Außerdem ist das Zusammenstecken nicht ganz so simpel, weil man ziemlichen Spielraum hat, wie fest oder in welchem Winkel man die Elemente zusammensteckt, und das erheblichen Einfluss auf die Form hat. Auch die Größe der Elemente kann man variieren, die Anzahl in jeder Reihe, in welcher Richtung man sie aufsetzt, über wieviele Zacken man das nächste Teil stülpt oder zu stopfen versucht, usw... ;)

Man hat also erheblich mehr Gestaltungsmöglichkeiten als mit starren Bauelementen, was dann aber auch gleich mehr Fehlermöglichkeiten mit sich bringt, selbst wenn man einer genauen Anleitung folgt. Und so sah der erste Hasenversuch eher wie eine Litfaßsäule im Häschenkostüm aus, naja... ^^

Mittwoch, 31. August 2011

Von mini zu minimalistisch...


... und eine kleine Zeitreise noch dazu. ^^ Diese beiden Drahtfiguren stehen schon seit ein paar Jahren bei mir im Regal und waren ein wenig von Niki de Saint Phalle inspiriert, die zum Beispiel bei einigen Nanas die Flügel in so gerüstartige Formen aufgelöst hat und auch andere Skulpturen in eher umrisshafter Weise gestaltet hat. Ich mag diese beiden Kleinen irgendwie so schlicht wie sie sind, aber eigentlich waren sie nur erste Skizzen mit Draht, während ich größere Figuren mit dicker eingepacktem Draht oder ähnlichem geplant hatte. Kam nur irgendwie nie dazu. ^^


Ihr erkennt da nix drin? :D Ok, aaalso... Die erste Figur ist eine ziemlich mächtige Person mit kleinem Kopf und zwei Stummelflügelchen, ein wenig in Richtung Pinguin. Die zweite Figur... tja... wahlweise ein lächelndes Monster, ein aufrecht stehendes und leicht zur Seite schauendes Hippo (oben die Ohren, Hände rechts und links), oder zwei merkwürdig miteinander verbundene Personen mit rausgestreckten runden Hintern. :D
Ja, ich bin auch mit dem Erkennen von Wolkenformen sehr leicht zu unterhalten. ^^

Samstag, 27. August 2011

Mini mini mini


Die Origami-Ratte von Eric Joisel habe ich ja schon an die hundert Mal gefaltet, davon allein über 60 für das Künstlerbuch, bei dem ich Terry Pratchetts komplette Version vom Rattenfänger von Hameln ("Maurice, der Kater") zu einer ganzen Horde von Ratten gefaltet habe. Bisher habe ich dafür meist normales Kopierpapier mit 21 cm Kantenlänge verwendet (wie für die große auf dem unteren Bild), auch mal eine größere Ratte probiert und ein paar kleinere aus Papier mit einer Kantenlänge von knapp 9 cm (wie die mittlere auf dem unteren Bild), wo es dann so langsam etwas kniffelig mit einigen Falten wird.


Aber dann habe ich eine winzige Ratte im Flickr-Album von Anja Markiewicz entdeckt - Wahnsinn! o_O Miniatur-Origami hatte ich durchaus vorher schon mal gesehen, allerdings noch nicht die Ratte von Eric Joisel, die bislang das komplexeste Modell ist, das ich selbst falten kann. Dass die so winzig klein mit normalem Papier nicht geht und einige Falten dann auch so klein sind, dass Finger alleine zum Falten nicht ausreichen, war sofort klar, und mich hat die Neugier gepackt, wie sich so ein Krümelchen von Ratte falten lässt. Also hab ich mir mein dünnstes Papier und als Falthilfe eine Nadel geschnappt und erst aus 8x8 cm Papier eine kleinere Ratte gefaltet, dann aus 5x5 eine noch kleinere und am Ende aus 2x2 dieses winzige Rättchen - es funzt! Allerdings war das wohl das erste Mal, dass ich zwischendurch immer wieder gezögert habe, weil mir vor dem nächsten Faltschritt graute! :D Ich werde sicher noch einige Ratten falten, schon allein, weil ich sie auswendig falten kann und das nicht verlernen möchte; aber noch mal so winzig?? Vermutlich eher nicht. ^^

Sonntag, 21. August 2011

Modulares Origami


Mal wieder ein kleiner Beitrag zu meiner Blütenserie. :)

Vor einer ganzen Weile hatte ich ein paar Figuren im Netz entdeckt, die in der Technik des 3D-Origami (auch "Tangrami" oder im Englischen "Golden Venture" genannt und gehört zum Modularen Origami) angefertigt waren und fand das irgendwie spannend, hab's aber wieder vergraben, bis ich jetzt mehr zufällig auf ein Anleitungsvideo für die nötige Grundform gestoßen bin. Klar, dass ich das dann jetzt gleich mal ausprobieren musste! ^^


Da ich meine Blütenserie weiterführen wollte, hab ich mir für den ersten Versuch eine Anleitung für eine Blume rausgesucht und angefangen, sie nachzubauen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich die ähm ziemlich wenig verstanden hab. :D Also hab ich mir mal wieder meinen eigenen Weg gesucht und irgendwie hat es dann auch, in leicht abgewandelter Variante, geklappt, und für einen ersten Versuch mit 3D-Origami ist das Ergebnis doch gar nicht mal so schlecht, oder? ^^


Mittlerweile falte ich die Grundelemente etwas anders, so dass die Flappen an den Innenseiten der Spitzen sauberer anliegen und weniger zu sehen sind als auf dem unteren Bild. Vielleicht werd ich auch noch ein paar kleine Modifikationen an der Blüte ausprobieren... wenn mich bloß nicht schon wieder ganz andere Ideen kitzeln würden... ;D

Freitag, 5. August 2011

Mustersammlungen


Ich muss gestehen, ich liiieeebe Mustersammlungen! :) Ob nun Materialproben oder Farbpaletten, Hauptsache, man kann schön durchblättern oder kramen, Farbkombinationen zusammenstellen oder die passende Haptik von Material austesten! Von Modulor gibt es zum Beispiel eine tolle fertige Musterkiste, die mir auch schon geholfen hat, das perfekte Material für ein Projekt rauszusuchen, ohne mich nur auf irgendwelche Bilder aus Katalogen oder Daten verlassen zu müssen. Oder die beeindruckende Papiersammlung aus den 50ern mit über 300 Mustern verschiedenster Papiere von Krepp über Filter bis zu Fahrkartenkarton und japanischen Seidenpapieren, die mein Opa mir vermacht hat. Oder die Farbtests, von denen man einen kleinen Teil auf dem Foto sieht. Oder die neue Sammlung von Filzfarbproben, die ich gerade anfertige, damit ich leichter Farbkombinationen ausprobieren und damit spielen kann. Ich liiieeebe sowas! :)
Wenn es nur nicht so mühselig wär, die ganzen Filzplättchen erst anzufertigen... Das dauert wohl noch ne ganze Weile... ^^

Dienstag, 26. Juli 2011

Hölzerne Hochzeit


Neenee, hier steht keine an! Aber es passt grad so schön. ^^

Schon gewusst, dass die Hölzerne Hochzeit in manchen Gebieten nach fünf, in anderen aber nach zehn Jahren gefeiert wird? Bei der Diamantenen ist man sich mit 60 Jahren aber scheinbar einig, und die haben meine Großeltern tatsächlich erreicht, und noch ein wenig mehr.


Naja, bei diesen beiden Anhängern ging es mir aber eigentlich mehr um die Herzen und dergleichen, die wohl überall auf der Welt gerne mal in Baumstämme geritzt werden, was ich auch vor etlichen Jahren mal als Fotoserie überlegt, und dann doch nie umgesetzt habe. Jetzt hab ich das aber wenigstens mal in Filz festgehalten. ^^


Außerdem bin ich als Kind viel durch die Sauerländer Wälder gestreift und habe dort zwischen Baumstümpfen, Moos und Pilzen gespielt und mir gerne vorgestellt, wie kleine Löcher unter Wurzeln eigentlich große Höhlen wären und jemand dort wohnt und wie alles aus dieser winzigen Perspektive aussehen würde. :)


Diesen Blick für die kleinen Welten hab ich noch immer, und er ist auch ein wichtiger Teil dessen, wie ich Design und Kunst betrachte und welche Dinge mir besonders gut gefallen.

Das mal als etwas sentimentalen Ausflug heute. ;)
Mehr Bilder gibt es natürlich wieder drüben auf Flickr...

Mittwoch, 20. Juli 2011

Mal eben schnell...


...und plötzlich war der Tag rum! Oder auch die Woche oder zwei... ;)

Ist doch immer wieder erstaunlich, wie viel Zeit solche "mal eben schnell..."-Aufgaben verschlingen. Kaum hat man sich durch die ersten durchgewuselt, ist es auch schon ein paar Stunden später und man fragt sich, wo die Zeit geblieben ist!


Passend dazu lese ich gerade, in ebenso vermeintlich kurzen "noch ein wenig vor dem Schlafen"-Abschnitten, das Buch "Ich und die anderen" von Matt Ruff (Danke Brüderlein! ^^) und eine der Hauptpersonen verliert ständig kleinere und größere Zeitfetzen, weil mal wieder eine ihrer multiplen Persönlichkeiten unbemerkt das Ruder übernommen hat. Da kann man auch als "Normalo" nur zu gut mitfühlen! ;)


Aber eigentlich wollte ich grad auch nur ganz schnell nachholen, dass ich diesen kleinen Hund meiner Festbeißer hier noch gar nicht gezeigt hatte! Das sei also hiermit erledigt und ich kümmer mich besser fix weiter um die nächsten 50 "mal eben schnell..."


Ach, kennt ihr den noch? "Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?" :D

Ok, bin ja schon weg! ^^