Montag, 11. August 2008

Canes - Hund, Pfote und Eisbär

In letzter Zeit bin ich wenig zum Clayen gekommen, also dachte ich mir, ich zeig mal ein paar meiner Canes und deren Aufbau. Vielleicht lernt der eine oder andere auch noch was dabei, ich hab jedenfalls sehr sehr viel mit diesen Canes gelernt. ;)

Den Anfang macht eine Pfote, die ich unter anderem für diese Kette und diesen Anhänger verwendet habe.

Die größte Scheibe ist ein Endstück, das ich direkt nach dem ersten Komprimieren abgeschnitten habe, um zum einen eine glatte Fläche zu bekommen und zum anderen, um etwas fürs Archiv zu haben. Die Scheibe der anderen Seite wird nach Möglichkeit wieder in getrennte Farben zerschnipselt und kann dann normal oder als Scrap weiterverarbeitet werden.

Der graue Bereich bei den kleineren Scheiben der Hunde-Cane ist Scrap, der die Enden vor allzuviel Verzerrung schützt, sich aber evtl. auch ein wenig in die eigentliche Cane zieht. So lange es das Muster nicht betrifft, kann man das aber wieder abschneiden und die Scheiben normal verwenden.

Bei dem Hund und der Pfote kann man auch hauchdünne kleine Streifen ganz außen entdecken, die bei der Reduktion zur Orientierung dienen, damit man die Cane nicht zu sehr verdreht.

Hier sieht man die Eisbär-Cane mitten im Aufbau und an den Linien erkennt man ganz gut, wie ich sie zusammengesetzt habe. Später habe ich den Bär halb und halb in Hellblau und Trans gehüllt, und zwar als Quadrat. Fehler! *lach* Ok, sagen wir, es war eine interessante Erfahrung, und ich habe viel gelernt. ;)

Erstmal habe ich das Quadrat nicht sorgfältig genug reduziert, so dass sich der Bär verzogen hat. Interessanterweise sieht das Muster jetzt besser aus, wenn ich die Cane wieder rund drücke. Da hätte ich auch gleiche eine runde Cane machen können, die sind viel leichter zu reduzieren. ;) Aber wenn man sorgfältiger arbeitet, gehen auch eckige, das muss ich noch mal üben.

Und dann haben sich der transluzente und der hellblaue Hintergrund über eine lange Strecke miteinander vermischt, was man hier gut an den Probescheiben von verschiedenen Stellen der Cane sehen kann. Da ich das vorher nicht ausgeglichen habe, macht sich die unterschiedliche Konsistenz vom weicheren Trans und dem härteren Hellblau besonders stark an den verzerrten Enden bemerkbar. Im Bild unten sieht man sehr viel Hellblau mit einem verkleinerten und wenig Trans mit einem pummeligen Eisbären. Aber irgendwie haben die ja auch was. *grins* Ich weiß nicht, welchen ich besser finden soll, den psychedelischen links oder den knubbeligen rechts. ;)

Mein Fazit:
Es ist alles nicht so einfach und ohne Erfahrung ist das Ergebnis kaum vorhersehbar. ;)

Bis jetzt habe ich erst etwa zwölf Canes hergestellt, inklusive der simpelsten Lace-Cane, also liegt noch eine ganze Menge an Wissen und Erfahrung vor mir, aber ich habe schon extrem viel gelernt und freue mich über jedes weitere Puzzleteil, das mit jedem neuen Schritt dazukommt. :)

Montag, 4. August 2008

Zeitreise

Dieser Pinguin war eine meiner ersten Sachen aus Polymer Clay (damals noch prä-classic Fimo), die ich als kleines Kind zurechtgeknubbelt habe, und er steht noch heute bei mir in der Wohnung. :) Eine karminrote Schildkröte aus der gleichen Zeit hab ich leider vor ein paar Jahren entsorgt, kurz bevor ich wieder mit dem Clayen angefangen habe.

Aber ein paar Reste in verschiedenen Farben, den Umschlag einer Bastelpackung (Grundkasten 1, mit Figuren vom Bauernhof vorne drauf) und eine total vergilbte Broschüre hab ich auch noch in der Schublade. Laut Verpackung war die Masse nur 2 Jahre lagerfähig, es gab nur 15 Farben und die abgebildeten Beispiele.... hui! ;) Wer hätte damals gedacht, wohin sich das alles noch entwickelt.

Wenn ich mich recht erinner, dann gab's für die Schildkröte übrigens eine Anleitung, aber der Pinguin scheint mir irgendwie von Mary Poppins inspiriert zu sein. ;)