Montag, 30. Juni 2008

Künstlerbuch mit Origami

Dass ich dieses Semester einen Kurs über Künstlerbücher besuche, hatte ich ja schon geschrieben. In welche Richtungen sowas wachsen kann, sieht man hier:



Hab ich schon erwähnt, dass dieses Studium manchmal richtig Spaß machen kann?! *lach*

Die Form der Ratte kommt von dem beeindruckenden Origami-Künstler Eric Joisel, dessen Arbeit auch in diesem Video zu bestaunen ist. Mit seiner Erlaubnis hat Sara Adams eine Video-Anleitung (Teil 1, Teil 2, Teil 3) dazu erstellt, nach der ich auch gearbeitet habe.

Den ersten Versuch hab ich nach wenigen Falten abgebrochen, weil das Papier eindeutig zu dick war. Der zweite Versuch ergab zwar eine Ratte (ganz unten mit meiner Rennmaus zu sehen), aber mit ein paar merkwürdigen Stellen und stehen kann sie auch nicht. Beim dritten Versuch habe ich festgestellt, dass Architektenpapier sich nicht wirklich für Origami eignet. ;) Und oben ist der vierte Versuch zu sehen, endlich hat es richtig geklappt. :)

Was das alles mit Künstlerbüchern zu tun hat? Also das war sooo....
Bei meinen Recherchen bin ich auf diese Video-Anleitung für ein Origami-Buch gestoßen, fand's klasse und musste das natürlich gleich ausprobieren. Dann dachte ich mir, dass man doch sicher auch Blätter aus Büchern dafür verwenden kann. Was mich, auch wegen dem dünnen Papier, auf das Buch der Bücher gebracht hat, was an sich schon aus einzelnen Büchern besteht: die Bibel. Das hat mich dann zu Engeln und Papiertigern gebracht, was ich mangels schöner Anleitungen und wegen moralischer Bedenken wieder verworfen hab. *grins*
[Update: Das Video ist in Deutschland scheinbar nicht mehr erreichbar, aber diese Anleitung ist wohl sehr ähnlich und wenn man sich dort durchklickt, findet man noch weitere.]



Nebenbei hatte ich die Ratte entdeckt, die aber nicht so leicht mit kleinen Buchseiten zu falten ist, auch wenn die Probe mit einem dünnen Bibel-Blatt noch aussteht. Wobei diese inhaltliche Verbindung wieder zu moralischen Bedenken führen könnte. *lach*

Naja, auf sichererem Boden fand ich mich dann wieder mit der Legende des Rattenfängers von Hameln, die aber ernüchternd kurz ist und kaum eine Seite füllt. Eine erheblich längere Version dieser Geschichte ist aber "Maurice, der Kater" von Terry Pratchett, die auch einfach göttlich ist (ok, kleiner Insider für Pratchett-Fans *grins*). Die Buchseiten taugen zwar für die Origami-Ratte nicht, aber abgetippt und dicht auf dünnem A4 Papier ausgedruckt, kann man dann doch wieder damit arbeiten. Oben sieht man die Probe mit dem Wort "Ratte", wobei ich mir natürlich nicht verkneifen konnte, an eine Stelle ein "Lese-" zu setzen. :D

Und um den Bogen meiner Origami-Legende am Ende wieder zurück zu meiner Leidenschaft Polymer Clay zu biegen, darf die Erwähnung von The Crane Project von Judy Dunn natürlich auch nicht fehlen. Moralisch einwandfrei und beteiligen kann man sich auch daran. ;)

Aber jetzt setz ich mich erstmal an meine erste Pratchett-Ratte und schau, wohin mich das noch führt.


Rennmaus-Philosophie: Jedes Papier wird zu Bettzeug, wenn man es nur fein genug zerfleddert. *haps*

Freitag, 20. Juni 2008

Fussball Europameister


Nach dem gestrigen Sieg der deutschen Mannschaft....... *breitgrins*
Vielleicht schaffen es die Männer ja mal wieder, mit unseren Frauen gleichzuziehen. ;)



Perlen ca. 1,2 cm Durchmesser und 0,5 cm dick.
Ohrringe ca. 3,5 cm lang.
Kettenanhänger insgesamt ca. 4,2 cm lang, hier an 2 mm Kautschukband.
Die Perlen können sich frei drehen.

Montag, 16. Juni 2008

Tibet Ohrringe



Ein paar Ohrringe mit der tibetischen Flagge dürfen natürlich auch nicht fehlen. :)

Das Lederband am linken Ohrring misst an der längeren Seite ca. 4,7 cm. Der rechte Ohrring ist von Perle zu Perle ca. 2,5 cm lang. Und die Cane-Scheiben sind ca. 1,0 cm breit, 0,7 cm hoch, 0,5 cm tief.